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Schottische Clans und Tartans

Auf dieser Seite: Clans ANDERSON - FRASER of LOVAT

Teil 2: Clans GORDON - MacDONELL of GLENGARRY

Teil 3: Clans MacDONELL of KEPPOCH - MacQUARRIE

Teil 4: Clans MacQUEEN - WALLACE

Anderson and MacAndrewClan Anderson oder MacAndrew
Gälischer Name: Mac Ghille Aindrais
Familienwappen: Eine Eiche
Motto: Stand sure

Anderson bedeutet "Sohn des Andrew". In den Highlands wird der Clan normalerweise "MacAndrew" und in den Lowlands "Anderson" genannt. 

Einige Zweige des Andersonclans waren immer in enger Verbindung mit den MacDonells of Glengarry. Dennoch werden die Andersons seit dem frühen 15. Jhd. als Teil des Clan Chattan angesehen. Belegt ist, daß der Clan um 1400 von Moidart in die Region Badenoch im heutigen Grampian übersiedelte. 

Ein berühmtes Clanmitglied war John MacAndrew of Dalnahatnich,  ein großartiger Bogenschütze, über dessen gefährliche Abenteuer viele Legenden bis in unsere Zeit überlebten. So soll er allein fast alle Männer jenes Plünderungstrupps getötet haben, die im Jahre 1670 von Lochaber aus die Region Badenoch heimsuchten, um Vieh zu stehlen. Nur ein Mann konnte seinen Pfeilen entkommen, und ganz Lochaber schwor ihm bittere Rache. Dennoch war es jahrelang nicht möglich, den verhaßten Feind zu töten. 

ArmstrongClan Armstrong
Gälischer Name: Mac Ghillielàidir
Familienwappen: Ein erhobener Arm
Motto: Invitus maneo

Die Armstrongs waren einer der wichtigsten und berüchtigsten Borderfamilien, deren Hauptaufgabe es war, dieses kriegsgeschüttelte Land zu verteidigen und zu befrieden. 

Die Sage kennt einen gewissen Fairbairn, der Schildknappe eines schottischen Königs war.  Nachdem man ihm in einer Schlacht gegen die Engländer das Pferd unter dem Allerwertesten weggeschossen hatte, soll ihm der König in der Borderregion Ländereien übertragen und ihn "Armstrong" genannt haben. Dies soll sich um 1376 zugetragen haben, und tatsächlich war es zu dieser Zeit, daß der erste Armstrong im Grenzland erwähnt wurde. 

Die umfassende Machtbefugnis der Armstrongs stand stets außer Frage. So konnten sie einmal binnen weniger Tage 3000 Männer rekrutieren. Doch auch ihre Willkür war gefürchtet und hielt das Grenzland jahrhundertelang in Atem. 

Der berüchtigste Armstrong war John Armstrong of Gilnockie, der zusammen mit über 30 seiner Gefährten bei Carlingrigg gehängt wurde. Diese Hinrichtungen wurden schließlich Gegenstand von einer der bekanntesten Borderballaden. 

BairdClan Baird
Gälischer Name: Mac a´bhaird
Familienwappen: Der erhobene Kopf eines Adlers
Motto: Dominus fecit 

"Baird" ist der gälische Begriff für einen Dichter. Die Anfänge dieses Clans gehen zuück in die Zeit von König Wilhelm I., der einem Clanmitglied ausgedehnte Ländereien im heutigen Lanarkshire schenkte, nachdem dieser ihm während eines Jagdausflugs vor einem wilden Keiler gerettet hatte. Im frühen 14. Jhd. verlieh König Robert the Bruce einem Robert Baird den Titel eines Barons von Cambusnethan, eines Landstrichs, der ebenfalls in Lanerkshire liegt. 

Danach breitete sich die Familie nach Norden nach Banffshire und Aberdeenshire aus. In Aberdeenshire heiratete ein gewisser George Baird die Nichte des Earl Marischal, wodurch der Einfluß der Familie bedeutend stieg. Bald stellte sie eine große Anzahl der Sheriffs in dieser Region. Ein weiterer Familienzweig drang gleichzeitig nach East Lothian östlich von Edinburgh vor. 

Die Bairds brachten eine Reihe bedeutender Führerpersönlichkeiten hervor. General Sir David Baird aus dem East-Lothian-Zweig diente in Indien. Er soll einer von nur zwei Überlebenden des 73. Hochlandregiments gewesen sein, das 1780 in einen Hinterhalt der indischen Rebellen tappte. Nachdem er freigelassen worden war, wurde er 1799 Befehlshaber in der Schlacht von Seringapatam, nahm 1806 den holländischen Stützpunkt am Kap der guten Hoffnung für Großbritannien in Besitz und war auch bei der Belagerung Kopenhagens im Jahr 1807 dabei. 

BarclayClan Barclay
Familienwappen: Ein Hand, die einen Dolch hält
Motto: Aut agere aut mori

Die schottischen Barclays sollen von der Familie Berkeley abstammen, die mit Wilhelm dem Eroberer 1066 nach England gekommen waren. 1165 wurde Walter de Berkeley Schatzmeister von Schottland. Zu dieser Zeit gab es viele Berkeleys vor allem in Kincardineshire und im Osten Schottlands. 

Der erste, die sich Barclay nannte, war der Sohn von Alexander Berkeley, der 1351 Ländereien in Kincardineshire erwarb. Diese Besitztümer blieben bis zum Beginn des 17. Jhds. in der Familie, als David Barclay gezwungen war, sie zu verkaufen. Im 19. Jhd. kamen die Nachkommen von James Barclay of Mill of Towie in den Genuß der Rechts, das Clanoberhaupt zu stellen.

Ein berühmter Barclay war Colonel David Barclay of Urie, der in den Diensten des Schwedenkönigs Gustav Adolf stand und 1647 die Ländereien von Urie kaufte. Sein Sohn Robert wurde 1682 Gouverneur von New Jersey, residierte aber nie in Amerika. Ein Familienzweig in Aberdeenshire, die Barclays of Tolly, brachte den berühmten russischen General und Feldmarschall Prinz Barclay de Tolly hervor, der 1818 starb. 

BrodieClan Brodie
Gälischer Name: Brothaigh
Familienwappen: Ein Arm, der drei Pfeile hält
Motto: Unite
Stammschloß: Brodie Castle in Morayshire

Seit frühesten Zeiten stand der Brodie-Clan mit der uralten Prowinz Moray in unmittelbarer Verbindung. Im 12. Jhd. bestätigte König Malcolm IV. Ihren Landbesitz. Wir kennen auch eine Urkunde aus dem Jahr 1312, in der König Robert the Bruce einem gewissen Michael, Thane of Brodie für seine tatkräftige Hilfe in der Schlacht von Bannockburn die Eigentumsrechte an ausgedehnten Ländereien in Moray übertrug.  Zwischen dem 13. und dem 15. Jhd. folgten noch eine Vielzahl an weiteren Dokumenten über Grundeigentum. 

1466 unterstützte John Brodie den Clan der MacKenzies in der Schlacht von Blair-na-park gegen die MacDonalds. 1550 wurden Alexander Brodie und eine Anzahl weiterer Clanmitglieder zu Rebellen erklärt, weil sie im Laufe einer blutigen Fehde Alexander Cumming of Altyre angegriffen hatten. 

Alexander Brodie of Brodie, geboren 1617, bekleidete das Amt eines Senators des College of Justice und repräsentierte ab 1643 den Bezirk Elgin im Parlament. Als Royalist wanderte er nach der Hinrichtung König Charles I. 1649 nach Holland aus, um dessen Sohn, den späteren König Charles II. in die Verbannung zu folgen. Da jedoch seine Fähigkeiten als Parlamentarier und Staatsmann außer Frage standen, wurde er von Cromwell aufgefordert, Verhandlungen über eine Union von England und Schottland beizuwohnen. Allerdings vermied er es, diesem Wunsch Folge zu leisten. Er starb 1679. 

Ein weiterer Alexander Brodie of Brodie, geboren 1697, wurde 1727 Lord Lyon King at Arms in 1727.

BruceClan Bruce
Gälischer Name: Brus
Familienwappen: Ein stehender Löwe mit langem Schwanz
Motto: Fuimus

Sir Robert de Brus, ein normannischer Ritter und Begleiter König Wilhelm des Eroberers, soll der Gründer dieses Clans sein. Dieser lernte am Königshof Heinrich I. in London den späteren schottischen König David I. kennen und gewann sein Vertrauen. Nachdem David den Thron bestiegen hatte, übertrug er Robert de Brus den Lordtitel von Annandale. Dieser gab die Ländereien zur Zeit des Ausbruchs des Krieges zwischen England und Schottland an seinen Sohn Robert weiter. In der sog. "Standartenschlacht" 1138 soll der Vater, der der englischen Seite angehörte, dann seinen eigenen Sohn gefangengenommen haben. 

Die Familie Bruce hatte stets Anspruch auf den schottischen Thron gestellt. Diesen begründete man mit der Heirat von Robert, dem 4. Lord of Annandale mit der Nichte von König Wilhelm des Löwen. Robert, der 7. Lord Annandale und 2. Earl of Carrick war der berühmte Robert the Bruce, geboren 1274. Er war der Sieger in der Schlacht von Bannockburn im Jahre 1314, die Schottlands Unabhängigkeit von England für lange Zeit aufgrund des Vertrages von Northampton 1328 sicherstellte. Er starb 1329 in Cardross, Dumbartonshire. Sein Körper wurde in Dunfermeline zu Grabe getragen, sein Herz jedoch ging zunächst auf eine lange Reise Richtung Jerusalem, wurde aber schließlich doch in der Abtei von Melrose bestattet. 

BuchananClan Buchanan
Gälischer Name: Canonach
Familienwappen: Eine Hand, die einen Hut hält, umgeben von einem Lorbeerkranz
Motto: Clarior hinc honos

Der Clan Buchanan geht zurück auf Anselan o´Kyan, den Sohn eines irischen Königs von Ulster, der 1016 nach Argyll einwanderte. Für seine Militärdienste gegen die dänischen Wikinger erhielt er von König Malcolm II. die Ländereien von Buchanan im Osten des Loch Lomond. Dieses Grundeigentum blieb fast 700 Jahre lang im Besitz der Familie bis zum Tod von John, dem 22. Laird of Buchanan im Jahre 1682. Das Recht auf Stellung des Clanoberhaupts ging nun an den Leny-Zweig der Buchanans und 1762 an die Buchanans of Spittal. 

Der Clan unterstützte Robert the Bruce und, im hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich, den französischen König. Sir Alexander Buchanan soll in der Schlacht von Bauge 1421 den Herzog von Clarence getötet haben. Nach dem Friedensschluß kehrte der Clan zurück nach Schottland und nahm als Verbündeter Mary Stewarts an den Schlachten von Pinkie 1547 und Langside 1568 teil. 

George Buchanan, ein berühmter Gelehrter, war sowohl der Lehrer von Mary Stewart als auch ihres Sohnes, des späteren Königs James VI. Zwischen 1570 und 1578 bekleidete er auch das Amt eines Verwahrers des königlichen Siegels. 

CameronClan Cameron
Gälischer Name: Camshron
Familienwappen: 5 Pfeile, mit einem Band zusammengebunden
Motto: Aonaibh ri cheile (Vereinigung)

Beschrieben as "ungestümer als die Wildheit selbst" soll dieser Clan einer der uralten Stammclans Schottlands sein und setzte sich ursprünglich aus 3 Familien zusammen - den MacMartins von Letterfinlay, den MacGillonies von Strone und den MacSorlies von Glen Nevis. Der berühmt-berüchjtigte Cameron of Lochiel stammte aus dem Strone-Zweig und erwarb seine Ländereien durch Heirat mit dem Zweig der Camerons von Letterfinlay. 

Die Camerons unterstützten Donald, Lord of the Isles, in der Schlacht von Harlow 1411. Später jedoch wurden sie erbitterte Feinde des Lord of the Isles, worauf viele Jahre blutiger Fehden folgten. 

Ein bedeutendes Clanoberhaupt war Sir Ewen of Lochiel, geboren 1629, der von König Charles II. 1680 in den Ritterstand erhoben wurde. Neun Jahre später kämpfte der bei Killiecrankie. Er war schließlich ein glühender Anhänger der Jakobiten, war aber bereits zu alt, um selbst für ihn in die Schlacht zu ziehen. Also entsandte er 1715 den gesamten Clan unter der Führung seines Sohnes, um dem Earl of Mar zu unterstützen. 

1745 schloß sich sein Enkel Donald Cameron, bekannt als der "Gentle Lochiel", Bonnie Prince Charlie an und wurde eine der herausragendsten Persönlichkeiten des 2. Jakobiteraufstands. Obwohl er bei Culloden 1746 verwundet wurde, konnte er nach Frankreich fliehen und starb dort 1748. Die Familienländereien wurden eingezogen, 1748 aber seinem Enkel Donald Cameron wieder zurückgegeben, der das 22. Clanoberhaupt wurde. 

CampbellClan Campbell
Gälischer Name: Caimbeul
Familienwappen: Der Kopf eines Keilers
Motto: Ne obliviscaris (niemals vergessen)

Bekannt as "the race of Diarmid" waren die Campbells jahrhundertelang eine der bedeutendsten Familie von Argyll im Westen Schottlands. Im 13. Jhd. erhielt Archibald Campbell durch Heirat mit der Tochter des königlichen Schatzmeisters den Lordtitel von Lochow und begründete die Vormachtstellung dieses seines Familienzweiges. Sir Colin of Lochow, der Ahnherr der Campbells of Argyll, wurde 1280 zum Ritter geschlagen. Sein Sohn, Sir Duncan, wurde unter James III. 1445 geadelt, und dessen Enkel Colin Campbell wurde 1457 1. Earl von Argyll. 

Ein weiteres berühmtes Mitglied des Clans war Archibald, der 5. Earl, der, auch wenn er eigentlich ein Protestant war, dennoch 1568 Mary Stewarts Armee in die Schlacht von Langside führte. Sein Bruder Colin unterstützte schließlich deren Sohn James VI. 

Archibald, der 7. Earl, wurde 1594 bei Glenlivet von den Grafen Huntly und Erroll besiegt. Sein Sohn, der "schielende Archibald" war ein glühender Anhänger der schottischen Covenanterverschwörung und brachte es 1641 zum Marquis. Trotz seiner Loyalität zum König wurde er 1661 geköpft. Dasselbe Schicksal widerfuhr auch seinem Sohn Archibald für seine Teilnahme an der Monmouth Rebellion. 

Archibald, der 10. Earl, unterstützte König Wilhelm von Oranien und wurde von ihm in den Herzogsstand erhoben. John, der 9. Duke, heiratete Prinzessin Louise, die Tochter von Königin Victoria. 

Campbell of BraedalbaneClan Campbell of Braedalbane
Gälischer Name: Caimbeul
Familienwappen: Der Kopf eines Keilers
Motto: Follow me (folge mir)

Die Campbells von Braedalbane gehen zurück auf den bereits oben erwähnten Sir Colin, den Sohn von Sir Duncan Campbell of Lochow. Er erhielt von seinem Vater die Ländereien von Glenorchy und durch Heirat mit der Tochter von Lord Lorn auch ein Drittel dessen Grundbesitzes. 1440 ließ er Kilchurn Castle errichten und wurde danach für seine Teilnahme an einem Kreuzzug zum Ritter von Rhodos geschlagen. 

Seine Nachfolger verstanden es ausgezeichnet, dem ererbten Grundbesitz noch viele Ländereien in Glenorchy, Finlarig und in ganz Argyll und Perthshire hinzuzufügen. Der berühmte Sir John Campbell, 11. Laird of Glenorchy, den man als "listig wie ein Fuchs, weise wie eine Schlange und schlüpfrig wie ein Aal" beschrieb, wurde 1681 Earl of Braedalbane und war ein glühender Anhänger von König Charles II. Trotz seiner Sympathie zu den Jakobitern veranlaßte er 1689 einige wichtige Hochlandclans, darunter vor allem die MacDonalds, sich König Wilhelm III. zu unterwerfen, was schließlich 1692 zum berühmten Massaker von Glencoe führte, für das er seither verantwortlich gemacht wird. Er star 1716. 

Campbell of CawdorClan Campbell of Cawdor
Gälischer Name: Caimbeul
Familienwappen: Ein gekrönter Schwan
Motto: Be mindful (Sei auf der Hut)
Stammschloß: Cawdor Castle bei Nairn

Der Begründer dieses Campbellzweiges war Sir John Campbell, der 3. Sohn des 2. Earl of Argyll, der 1510 Muriella, die Tochter von Sir John Calder of Calder, heiratete. Er starb 1546, aber seine Witwe überlebte ihn fast 30 Jahre. Nach deren Tod wurde der Titel eines Thanes von Cawdor an ihren Enkel John Campbell übertragen, die die Insel Islay im Westen Schottlands kaufte, die nun bis 1728 im Familienbesitz verblieb und in diesem Jahr an Campbell of Shawfield verkauft wurde. 

Ein anderer Sir John Campbell, seines Zeichens 9. Thane of Cawdor, verbrachte viel Zeit im walisischen Pembrokeshire, wo man ihn 1796 den Titel Lord Cawdor of Castlemartin verlieh. 1797, während der letzten Invasion auf britischem Boden, als 1200 Franzosen bei Fishguard an Land gingen, konnte Lord Cawdor mit einer Handvoll Soldaten und der Unterstützung der Bevölkerung sämtliche Feinde gefangen nehmen. Er starb 1821 und hinterließ Titel und Besitz seinem Sohn John Frederick Campbell,  der 1827 Earl of Cawdor wurde. 

ChisholmClan Chisholm
Gälischer Name: Siosal
Familienwappen: Eine Hand, die einen erhobenen Dolch hält, auf dem ein Keilerkopf steckt
Motto: Feros ferio

Während einige Historiker annehmen, daß die Chisholms keltischen Ursprungs seien, glauben andere, der Clan wäre von normannischem Ursprung und wäre zunächst im Grenzland seßhaft geworden. Der erste bekannte Chisholm war Sir Robert Gordon, Thane of Caithness, der im 12. Jhd. lebte. In den Ragman Rolls von 1296 sind sowohl ein Richard de  Cheschelme als auch ein John de Cheshome erwähnt, die beide mit König Edward I. von England verbündet waren. 

1359 wurde Sir Robert, Lord of Chisholm, Burgherr von Urquhart Castle am Loch Ness. Sein Sohn Alexander Chisholm heiratete die Erbin von Erchless in Kintail und gründete den Familienzweig der Erchless und Strathglass. 1513, als diese Linie ausstarb, erwarb Wiland de Chesholm aus einem anderen Familienzweig die Ländereien von Erchless. 

1715 unterstützte der Clan die Jakobiter unter dem Earl of Mar, lernte jedoch nichts dazu und schlug sich 1745 wieder auf die Seite des unglücklichen Bonnie Prince Charlie, worauf der Clan bei Culloden stark dezimiert wurde. Dennoch waren es die Chisholms, die dem Prinzen nach der Schlacht von Glenmoriston Unterschlupf gewährten und ihn bis nach Arisaig brachten, von wo aus der auf die Insel Skye entkommen konnte. 

Clan ChattanClan Chattan
Gälischer Name: Clann Gillacatan
Familienwappen: Eine Katze auf ihren Hinterpfoten
Motto: Don´t touch the cat but a glove (Greife keine Katze ohne Handschuhe an))

Clan Chattan, der "Katzenclan", ist eine sehr alte Verbindung mehrerer Clans - der Macintoshes, Davidsons, MacPhersons, MacGillivrays und MacBeans, der später immer noch regen Zulauf z.B. durch den Clan Farquharson, genoß. 

Das erste nachgewiesene Oberhaupt war Gillechattan Mor, von dem auch Dougall Dall, das 6. Oberhaupt, anstammte. Dieser übertrug seinen Titel an seine Tochter Eva, und als diese 1291 Angus, den 6. Laird of Mackintosh, heiratete, wurde dieser auch Oberhaupt des Clan Chattan. Leider beanspruchte auch der MacPherson-Clan diese Würde, die er von Muireach, dem Pfarrer von Kingussie, anleitete. 

Die folgende 200jährige Fehde war überaus verlustreich und blutig und führte für die MacPhersons zu keinem befriedigenden Ergebnis. Sie durften nur das Wappen des Clan Chattan verwenden, was sie auch bis 1938 einforderten. 

ColquhounClan Colquhoun
Gälischer Name: Mac a´ Chombaich
Familienwappen: Der Kopf eines Hirsches
Motto: Si je puis (Wenn ich kann)

Dieser Clan bezog seinen Namen aus den Ländereien von Colquhoun in Dumbartonshire, die Humphrey of Kilpatrick von Malcolm, Earl of Lennox zur Zeit König Alexanders II. übertragen wurden. Sir Robert Kilpatrick of Colquhoun heiratete die Tochter des Laird of Luss, und seit damals ist das Oberhaupt des Colquhounclans auch jenes von Luss. 

Die Colquhouns waren einer der Clans, die die MacGregors im 16. und 17. Jhd. verfolgten. 1602, nach einer Zusammenkunft der beiden Clans, hofften die Colquhouns, die MacGregors in Glenfruin in eine Falle locken zu können, doch ihr Vorhaben wurde verraten, sodaß ihnen Alastair MacGregor of Glenstrae zuvorkommen konnte. Nach einer blutigen Schlacht wurden die Colquhouns vernichtend geschlagen und Ihr Oberhaupt getötet. Aus Rache denunzierten sie die MacGregors bei König James VI., sodaß sie fast zwei Jahrhunderte lang verfolgt wurden. 

CummingClan Cumming
Gälischer Name: Cuimean
Familienwappen: Ein aufsteigender Löwe, der einen Dolch in der rechten Pfote trägt
Motto: Courage (Mut)

Als Robert the Bruce seinen schottischen Thron erkämpft hatte, pflegte er seine Freunde auf Kosten seiner ehemaligen Feinde zu belohnen. Ein solcher Feind war auch die Familie Comyn (Cumming), die Titel und Ländereien einbüßte. Dennoch waren ihre Mitglieder im Nordosten Schottlands stets stark vertreten. 

Die wichtigsten Familienzweige waren die Cummings von Culter und jene von Altyre. Die Cummings of Culter stammten von einem gewissen Jardine Comyn, dem Sohn des Earl of Buchan aus dem 13. Jhd. ab, dennoch waren es aber die Cummings of Altyre, die bis zum Fall des Clans die Hauptlinie darstellten. Der erste Cumming of Altyre war Ferquhard, der Sohn von Sir Richard Cumming, einem Nachkommen eines Lords of Badenoch, der im 14. Jhd. lebte. 1594 befehligte Alexander Cumming of Altyre in der Schlacht von Glenlivet eine Kavallerietruppe der Armee des Earl von Huntly. 

1657 heiratete Robert Cumming of Altyre Lucy, die Tochter von Sir Ludovick Gordon of Gordonstown. Als der letzte Gordon of Gordonstown gestorben war, wurde ein weiterer Alexander Cumming sein Erbe, nahm dessen Namen und Wappen an und wurde 1804 Baron. Er starb 1806. 

CunninghamClan Cunningham
Gälischer Name: MacCuinneagain
Familienwappen: Der Kopf eines Einhorns
Motto: Over fork over

Der Name Cunningham tauchte zuerst im 12. Jhd. auf und leitet sich vom Distrikt Cunninghame in Ayrshire ab. Für seine Tapferkeit in der Schlacht von Largs gegen die Wikinger erhielt Hervey de Cunningham 1263 von König Alexander III. die Ländereien von Kilmaurs. Seine Nachkommen konnten den Familienbesitz ausbauen, indem sie z.B. Glencairn hinzufügten. So wurde etwa Alexander de Cunningham 1488 von König James III. zum Earl of Glencairn ernannt. 

William Cunningham, der 8. Earl of Glencairn, wurde um 1610 geboren. Er wurde 1641 Mitglied des Staatsrats und bevollmächtigter Schatzmeister und rekrutierte 1653 für König Charles II. eine Armee gegen Cromwell. Nach der Wiedereinsetzung Charles II. als König von England und Schottland wurde er schließlich After the restauration he became Lord Chancellor von Scotland und starb hoch angesehen im Jahre 1664. 

James, der 14. Earl of Glencairn, war ein Freund des berühmten schottischen Barden Robert Burns. Als er 1791 starb veranlaßte sein Tod den Poeten, sein bekanntes Klagelied auf den Earl of Glencairn zu verfassen. Seit dem Tod von John, dem 15. Earl, der 1796 ohne Nachkommen starb, wurde die Grafenwürde von Glencairn nicht mehr vergeben. 

DavidsonClan Davidson
Gälischer Name: MacDhaibhidh
Familienwappen: Ein erhobener Hirschkopf
Motto: Sapienter si sincere 
Stammschloß: Tulloch Castle bei Dingwall

Der Clan war früher als Clann Dhai bekannt und trug den Namen seines ersten Oberhaupts David Dubh of Invernahaven
Kurz vor 1350 heiratete Donald Dubh of Invernahaven, Oberhaupt der Davidsons, die Tochter von Angus, dem 6. Oberhaupt der Mackintoshes und suchte den Schutz seines mächtigen Schwagers William, des 7. Oberhaupts des Clan Mackintosh. Damit kam er mit der Clanvereinigung des Clan Chattan in Kontakt. 

Natürlich führte der Eintritt in den Clan Chattan zu ernsten Schwierigkeiten, vor allem zwischen den Davidsons und den MacPhersons. 1370, als die Mackintoshes mehreren Zweigen des Clan Chattan vorstanden, beschlossen die MacPhersons während einer Schlacht gegen die Camerons wegen eines strittigen Grundbesitzes, aus der Clanföderation auszuscheiden und beschränkten sich darauf, das blutige Gemetzel aus der Ferne zu beobachten. Kurz danach entsandten die Mackintoshes einen Boten zu den MacPhersons, der vorgab, von den Camerons zu kommen und sie der Feigheit anklagte. Darüber sehr erzürnt griffen die ausgeruhten MacPhersons die von der Schlacht ermatteten Camerons sofort an und fügten ihnen eine fürchterliche Niederlage bei. 

1396 war der Clann Dhai wieder in aller Munde. Es wurde berichtet, er hätte sich mit den MacPhersons beim North Inch von Perth ein blutiges Scharmützel geliefert. 

DouglasClan Douglas
Gälischer Name: Dobhghlas
Familienwappen: Ein brennender Salamander auf einem Hut
Motto: Jamais arrière (Niemals zurück)

Obwohl der Douglas Clan einer der mächtigsten Familien Schottlands war, ist sein Ursprung unklar. Der erste bekannte Namensträger war William de Duglas, der zwischen 1175 und 1199 lebte. Er hatte 6 Söhne, wovon 5 mit der Prowinz Moray eng verbunden waren. 

Die Douglases engagierten sich im 13. und 14. Jhd. sehr für die Unabhängigkeit Schottlands von England, und es war "der gute Sir James", der 1330 beim Versuch, das Herz seines Königs Robert the Bruce ins heilige Land zu bringen, in einer Schlacht mit den Mauren in Spanien getötet wurde. Sein Neffe William Douglas wurde 1357 der 1. Earl of Douglas und durch Heirat mit Margaret, der Schwester des 13. Earl of Mar der 1. Earl of Mar seiner Linie. Sein Sohn James Douglas wurde 1388 in der Schlacht von Otterburn an der schottischen Grenze getötet, und sein Halbbruder George Douglas wurde 1389 Earl of Angus. Er rebellierte gegen König James. Er nahm den jugendlichen Monarchen für ganze drei Jahre gefangen. Doch nicht dieses Ereignis sondern die Verweigerung militärischer Unterstützung durch James, den 9. Earl war es, die 1455 für lange Zeit zur Aberkennung des Grafentitel führte. 

1633 wurde William, der 11. Earl of Angus Marquis of Douglas, und 1703 Archibald, der 3. Marquis, Duke of Douglas. Er starb 1761 ohne Erben. Seine Titel wurden, mit Ausnahme der Herzogswürde, auf den 7. Duke of Hamilton übertragen.

DrummondClan Drummond
Gälischer Name: Drummann
Familienwappen: Ein Hühnerhabicht mit gespreizten Flügeln
Motto: Gang warily (Geh mit Bedacht)

Ein gewisser Gilbert de Dromond, Graf von Dunbrettan, war Vasall König Edward I. von England. Dies deutet auf Drymen als das ursprüngliche Siedlungsgebiet dieses Clans. Wir wissen, daß Sir Malcolm de Drymen Robert the Bruce bei Bannockburn unterstützte. Es wird berichtet, daß er es war, der den Boden des Schlachtfeldes mit angespitzten Fußangeln übersäen ließ, was schließlich für die englische Kavallerie zur Katastrophe ausartete. Nach Bannockburn erhielt er in Perthshire ausgedehnte Ländereien, mit denen die Drummonds seither stets in Verbindung gebracht werden. 

Sir John Drummond wurde 1488 Lord Drummond in 1488. Da sich die Drummonds gegenüber dem König stets als loyal erwiesen hatten, übertrug König James VI. 1605 dem 4. Lord Drummond auch den Grafentitel von Perth, worauf noch einige weitere Adeltitel an diese Familie verliehen wurden. Während der beiden Jakobiteraufstände waren die Drummonds leider auf der falschen Seite. Zwar ernannte ihn Prinz Charles 1745 zum Herzog, doch nach Culloden mußte er samt seinem Clan nach Frankreich fliehen. Die Ländereien wurden konfisziert, jedoch 1785 an den Enkel zurückgegeben, der 1797 überdies noch Lord Perth wurde. 

DuncanClan Duncan
Gälischer Name: Mac Dhonnchaidh
Familienwappen: Ein Segelschiff
Motto: Disce pati (Lerne zu leiden)

Die Duncans und die Robertsons scheinen denselben Ursprung zu haben. Sie stammen von dem uralten Grafengeschlecht der Atholls ab und benannten sich nach ihrem ersten Oberhaupt Donnachadh Reamhar, dem fetten Duncan, der seinen Clan in die Schlacht von Bannockburn führte. 

Sie besaßen Ländereien im alten Forfarshire (dem heutigen Angus), die Baronenwürde von Lundie und die Ländereien von Gourdie. Sir William Duncan war einer der Hausärzte König George III. und wurde 1764 Baron. Als er jedoch 1774 kinderlos starb, erlosch der Adelstitel. 

Alexander Duncan of Lundie wurde Oberbürgermeister von Dundee und war während des Jakobiteraufstands von 1745 auf der Seite der Royalisten. Sein 2. Sohn Adam Duncan, geboren 1731, besiegte die Spanier am Kap St. Vincent. 1795 wurde er Kommandeur der Nordseeflotte und stieg zum Admiral auf. Er blockierte die holländische Flotte zwei Jahre lang und errang schließlich einen der ruhmreichsten Siege in der Geschichte der britischen Marine, indem er 1797 die holländische Flotte bei Camperdown vernichtete. Für diese herausragenden Dienste wurde der 1800 von König George IV. zum Viscount Duncan of Camperdown ernannt. 

ElliotClan Elliot
Familienwappen: Ein erhobener Arm mit Breitschwert 
Motto: Fortiter et recte (Mit Stärke und Recht)

Die Elloits sind ein Borderclan, obwohl man annimmt, daß sich ihr Name vom Ortsnamen des Dorfes Eliot in Angus ableitet. Die Elliots von Redheugh und von Stobs sind die wichtigsten Familienzweige des Clans..

Da er sich sehr für die Errichtung von Siedlungen in Neuschottland einsetzte, wurde Gilbert Elliot of Stobs von König Charles II. die Baronenwürde von Neuschottland verliehen. George Elliot, der jüngste Sohn des 3. Barons, wurde 1718 geboren. Er schloß sich der Armee an und diente unter anderem im österreichischen Erbfolgekrieg. Als Spanien und Frankreich 1799 die englische Garnison in Gibraltar bedrohten, war er der Kommandant. Über 100000 Soldaten, 48 Schiffe und 450 Kanonen wurden gegen ihn eingesetzt, dennoch hielten die Briten der riesigen Übermacht stand und verhinderten den Verlust der Felseninsel an der Südspitze Spaniens. 

ErskineClan Erskine
Gälischer Name: Arascain
Familienwappen: Ein Hand, die einen Dolch hält
Motto: Je pense plus (Ich denke mehr)

Dieser uralte Name leitet sich von der Baronenwürde der Erskine von Renfrewshire ab, die im 13. Jhd. ein gewisser Henry of Erskine inne hatte. Die Familie hielt stets loyal zu Robert the Bruce and war mit ihm durch Heirat verwandt. Sir Robert de Erskine war Schatzmeister von Schottland und Burgherr der Festungen von Stirling, Edinburgh und Dumbarton. Er starb 1385. 

Sein Sohn Sir Robert Erskine nahm 1435 den uralten, keltischen Grafentitel von Mar an. Dessen Sohn, Sir Thomas Erskine, wurde von König James II. 1457 entmachtet, konnte jedoch das Vertrauen des König wiedergewinnen und erhielt zehn Jahre später den Titel eines Lord Erskine. Als glühender Anhänger der Stewarts übernahm Sir John, der 4. Lord Erskine, den Schutz der jungen Mary Stewart in Stirling Castle und Inchmaholme und brachte sie schließlich nach Frankreich. Sein Sohn Alexander Erskine war Ahnherr der Grafen von Kellie. 

1565 wurde John, dem 5. Lord Erskine, die Grafenwürde von Mar durch Mary Stewart bestätigt und blieb in der Familie bis 1716, als Titel und Ländereien des Earl of Mar wegen der Teilnahme am Jakobiteraufstand konfisziert wurden. 1824 erhielt James Erskine beides wieder zurück und erwarb die Grafenwürde von Buchan durch Heirat. 

FarquharsonClan Farquharson
Gälischer Name: MacFhearchair
Familienwappen: Ein aufsteigender Löwe mit einem Schwert in seiner rechten Pfote
Motto: Fide et fortitudine (Treue und Stärke)

Dieser Clan aus Aberdeenshire war Mitglied der Clan-Chattan-Föderation und benannte sich nach Farqhuar, Sohn von Shaw of Rothiemurchus. 

Ein prominentes Mitglied des Clans war Finlay Mor, der 1547 in der Schlacht von Pinkie die Standarte trug und dort auch starb. 1645 kämpften die Farquharsons von Monaltrie in der Armee von Montrose und schließlich 1651 auch in der Schlacht von Worcester. In den Jakobiteraufständen waren sie treue Anhänger der Royalisten und zeichneten sich bei Falkirik und Culloden aus. Francis of Monaltrie, bekannt als Baron Ban, wurde nach Culloden gefangengenommen, doch es wurde ihm Strafaufschub und die Ausreise nach England gewährt. 1766 kehrte er nach Schottland zurück. 

Die Farquharsons kamen durch Heirat des Oberhaupts mit einer Tochter aus dem MacHardy-Clan in den Besitz von Invercauld und erkannten das Oberhaupt der Mackintoshes als das ihre an, wobei dieses Dokument in Invercauld unterzeichnet wurde. Anne Farquharson, die sogenannte "Oberst Anne", brachte die Mackintoshes dazu, eine Armee für Bonnie Prince Charlie zu rekrutieren, während ihr Ehemann auf der Seite des Feindes war. 

FergussonClan Fergusson
Gälischer Name: MacFhearghuis
Familienwappen: Eine Biene auf einer Distel
Motto: Dulcius ex asperis (Süßer nach Schwierigkeiten)

Schon sehr früh gab es mehrere Familien dieses Namens in ganz Schottland. In Perthshire residierten die Fergussons von Dunfallandy und Balquhidder, in Aberdeenshire die Fergussons von Kinmundy und Pitfour, in Fife die Familie Raith, in Ayrshire die Kilkerranfamilie und in Dumfriesshire die Fergussons von Craigdarroch, die stets behaupteten, von Fergus, dem Prinzen von Galloway abzustammen, der im 12. Jhd. lebte. 

In Argyll, wo besonders viele Fergussons lebten, besaß der Clan bis ins frühe 19. Jhd. in Struchur Ländereien und standen in Kontakt mit den Fergussons von Kilkerran, deren bekanntester Vertreter  Sir James, der 2. Baron war, der 1735 Lord of Session wurde und den Titel Lord Kilkerran trug. Sein Sohn George Fergusson, der 1799 ebenfalls Lord of Session wurde, erhielt den Titel Lord Hermand.

Die Fergussons von Perthshire waren der Hauptzweig der Hochland-Fergussons.

FletcherClan Fletcher
Gälischer Name: Mac an Fhleisteir
Familienwappen: 2 nackte, bogenbewehrte Arme, die einen Pfeil abschießen

Als "fletcher" wurde im alten Schottland der Hersteller von Pfeilen bezeichnet. Der Name stand eng in Verbindung mit vielen Clans wie den Stewarts oder den Campbells. Die Fletchers von Glenlyon in Argyll waren ursprünglich die Pfeilmacher der MacGregors. Es ist überliefert, daß ein Fletcher Rob Roys Leben rettete. Im Jakobiteraufstand 1745 unterstützten sie Bonnie Prince Charlie.

1643 kauften die Fletchers von Innerpeffer in Angus die Ländereien von Saltoun in Haddington östlich von Edinburgh. Zu dieser Familie gehörte Andrew Fletcher, der gefeierte, schottische Patriot, aber auch dessen Neffe Andrew Fletcher Lord Milton, der ein bekannter und angesehener Richter wurde. Archibald Fletcher, geboren 1745 in Glenlyon, war der Urheber der Städtereform. 

Später vermischte sich der Name Fletcher mit Flesher, sodaß viele Fletchers Fleshers sein können und umgekehrt. 

ForbesClan Forbes
Gälischer Name: Foirbeis
Familienwappen: Ein Hirschkopf
Motto: Grace me guide

Dieser Clan läßt sich auf John of Forbes zurückführen, der die Forbes-Ländereien im Aberdeenshire des 13. Jhds. besaß. 1303 wurde Alexander of Forbes während eines Angriffs auf Urquhart Castle am Loch Ness von den Engländern getötet. 1332 ereilte auch seinem Sohn in der Schlacht von Dupplin bei Perth der Tod. 

1442 wurde ein weiterer Alexander Forbes von König James II. zum Baron Forbes ernannt und heiratete die Enkelin von König Robert III. 

Die Forbes von Culloden stammten von Sir John Forbes of Forbes über die Forbes von Tolquhoun ab. Duncan Forbes, Laird of Culloden, der zur Zeit des Jakobiteraufstandes 1745 Vorsitzender des Obersten Gerichts war, nützte seinen machtvollen Einfluß, um verschiedene Clans davon abzuhalten, in die Armee von Prinz Charles einzutreten. Vielleicht hätte dieser Aufstand nie stattgefunden, wenn die Regierung seinen Rat ernstgenommen hätte. Leider blieb seine Loyalität dem englischen König gegenüber unbelohnt.

1633 erlangte Alexander Forbes den Lordtitel von Pitsligo. Alexander, der 4. Lord Pitsligo, war ein Gegner des Unionsakts zwischen England und Schottland von 1707 und engagierte sich in beiden Jakobiteraufständen. Seine Ländereien wurden konfisziert, und nachdem auch sein Sohn gestorben war, erlosch auch der Adelstitel. 

Die Forbes von Craigievar stammen von James, dem 2. Lord Forbes ab. Sir William, der 8. von Craigievar, folgte seinem Cousin as Lord Sempill und Premier Baron of Scotland nach.

Fraser of LovatClan Fraser of Lovat
Gälischer Name: Friseal
Familienwappen: Der Kopf eines Rehbocks
Motto: Je suis prest (Ich bin bereit)

Der möglicherweise normannische Name der Frasers wurde zum ersten Mal im 12. Jhds. im Süden Schottlands erwähnt. Der erste namentlich bekannte Fraser im Hochland war wahrscheinlich Sir Andrew Fraser, der durch Heirat mit der Tochter des Earl of Orkney und Caithness die Ländereien von Lovat erlangte. 

1544 unterstützten die Frasers den Anspruch eines gewissen Ranald auf die Stellung des Oberhaupts des Clan Ranald gegen John MacDonald of Moidart, was in der Schlacht am Ufer des Loch Lochy endete, die Battle of the Shirts genannt wird. Nur fünf Frasers und acht MacDonalds überlebten dieses furchtbare Gemetzel. 

Die Frasers wandten sich gegen Montrose, unterstützten aber dessen Gegenspieler, den Viscount Dundee. Simon Fraser, der 11. Lord Lovat,  der sogenannte "Old Fox", war 1715 zunächst auf der Regierungsseite, wechselte aber im zweiten Jakobiteraufstand auf die Seite der Rebellen. Für seine Teilnahme auf der Verliererseite würde er schließlich hingerichtet, obwohl es eigentlich sein Sohn war, der bei Culloden den Clan anführte. Dieser wurde begnadigt und wanderte 1757 mit 1800 Clanmitgliedern nach Amerika aus. 

Teil 2: Clans GORDON - MacDONELL of GLENGARRY

Teil 3: Clans MacDONELL of KEPPOCH - MacQUARRIE

Teil 4: Clans MacQUEEN - WALLACE


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